Frakturen der Wirbelsäule

Wirbelkörperfrakturen können zum einen nach einem adäquaten Trauma auftreten oder aber spontan bedingt durch Osteoporose. Die Patienten haben häufig genau auf der Höhe der Fraktur ihre Schmerzen. Eine Frau, die älter als 50 Jahre alt ist hat ein sehr hohes Risiko bei Osteoporose eine Fraktur zu erleiden. Die Diagnose wird mit dem Röntgenbild gestellt. Dieses ist auch für die Verlaufsbeobachtung sinnvoll.

Ein MRT (STIR-Sequenz) ist hilfreich und die Methode der Wahl, wen man das Alter der Fraktur feststellen möchte. Wenn sich in der klinischen Untersuchung keine Anzeichen für neurologische Ausfälle ergeben und in der radiologischen Bildgebung keine Anzeichen für eine Instabilität zeigen kann eine konservative Behandlung erfolgen. Diese beinhaltet eine adäquate Schmerztherapie sowie das Tragen einer Orthese.  Beim Auftreten der ersten osteoporotischen Fraktur sollte eine Diagnostik und Therapie der Osteoporose eingeleitet werden, um weitere Frakturen zu verhindern.

Wenn sich in den Verlaufskontrollen therapieresistente Schmerzen und eine Zunahme der Sinterung zeigen, können chirurgische Maßnahmen wie Zementaugmentationen (Vertebroplastie, Kyphoplastie) oder auch Aufrichtungs/Stabilisierungsoperationen erwogen werden.